jetzt ist die Zeit gekommen der Arbeit -Adieu-(franz.: zu Gott hin) zu sagen! Ich habe
gern auf den beiden Friedhöfen gearbeitet undhätte nie gedacht, dass es 40 Jahre werden!
Die vielfältige Arbeit, angefangen mit der allgemeinen gärtnerischen Pflege der Anlagen, dem
Planen und Gestalten von neuen Grabanlagen und hier die Gedanken des Naturschutzes einfließen zu lassen, war mir immer wichtig. Die Verwaltung der Friedhöfe, deren Finanzierung und der
Hoheitliche Bereich mit der eigentlichen Bestimmung, bei der ich versucht habe, den Betroffenen einen Teil ihrer Last mitzutragen, lagen mir genauso am Herzen. Gerade dabei hat mir persönlich das Singen in der Kantorei (der Kreuzkirche – meiner Wohnortgemeinde) geholfen. Dort
konnte ich in der Musik ausdrücken, wozu Worte allein nicht in der Lage sind. Und so habe ich versucht, gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Friedhöfe als eine grüne Oase der Erinnerung und der Trauer zu gestalten, die jederzeit von allen Menschen besucht
werden können. Und Sie als Angehörige tragen entscheidend mit dazu bei, dass die Gräber vielgestaltig und liebevoll gepflegt werden, oder auch pflegeleicht an unsere Vergänglichkeit erinnern. Dabei sind Friedhöfe auch geschützte, eingefriedete Räume für Pflanzen
und Tiere. Ich erlebe hier den Wandel der Jahreszeiten hautnah und kann mir im Frühling die Auferstehung des Lebens bildhaft vorstellen. Ich möchte allen danken, die mich in dieser ganzen Zeit begleitet und unterstützt haben! Und ich bitte alle um Entschuldigung, denen ich nur ungenügend habe helfen können oder Ihnen nicht gerecht werden konnte.
Die Friedhöfe haben sich gewandelt und werden sich weiter ändern. Ich denke, dabei müssen wir nicht alle neuen Ideen und Möglichkeiten anbieten, eine Jahrhunderte gelebte Tradition sollten wir an unser heutiges Leben anpassen aber nicht auflösen!
Meinem Nach-„Volker“ wünsche ich Gottes Segen und sage nun Au-Revoir(
franz.)
Auf Wiedersehen!
Volker Heim
Originalartikel mit Bild im St. Georg Kirchgemeindebote Februar/März 2026