Aktuelles
Abschiedsbrief zum Ruhestand von Volker Heim
jetzt ist die Zeit gekommen der Arbeit -Adieu-(franz.: zu Gott hin) zu sagen! Ich habe
gern auf den beiden Friedhöfen gearbeitet undhätte nie gedacht, dass es 40 Jahre werden!
Die vielfältige Arbeit, angefangen mit der allgemeinen gärtnerischen Pflege der Anlagen, dem
Planen und Gestalten von neuen Grabanlagen und hier die Gedanken des Naturschutzes einfließen zu lassen, war mir immer wichtig. Die Verwaltung der Friedhöfe, deren Finanzierung und der
Hoheitliche Bereich mit der eigentlichen Bestimmung, bei der ich versucht habe, den Betroffenen einen Teil ihrer Last mitzutragen, lagen mir genauso am Herzen. Gerade dabei hat mir persönlich das Singen in der Kantorei (der Kreuzkirche – meiner Wohnortgemeinde) geholfen. Dort
konnte ich in der Musik ausdrücken, wozu Worte allein nicht in der Lage sind. Und so habe ich versucht, gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Friedhöfe als eine grüne Oase der Erinnerung und der Trauer zu gestalten, die jederzeit von allen Menschen besucht
werden können. Und Sie als Angehörige tragen entscheidend mit dazu bei, dass die Gräber vielgestaltig und liebevoll gepflegt werden, oder auch pflegeleicht an unsere Vergänglichkeit erinnern. Dabei sind Friedhöfe auch geschützte, eingefriedete Räume für Pflanzen
und Tiere. Ich erlebe hier den Wandel der Jahreszeiten hautnah und kann mir im Frühling die Auferstehung des Lebens bildhaft vorstellen. Ich möchte allen danken, die mich in dieser ganzen Zeit begleitet und unterstützt haben! Und ich bitte alle um Entschuldigung, denen ich nur ungenügend habe helfen können oder Ihnen nicht gerecht werden konnte.
Die Friedhöfe haben sich gewandelt und werden sich weiter ändern. Ich denke, dabei müssen wir nicht alle neuen Ideen und Möglichkeiten anbieten, eine Jahrhunderte gelebte Tradition sollten wir an unser heutiges Leben anpassen aber nicht auflösen!
Meinem Nach-„Volker“ wünsche ich Gottes Segen und sage nun Au-Revoir(
franz.)
Auf Wiedersehen!
Volker Heim
Originalartikel mit Bild im St. Georg Kirchgemeindebote Februar/März 2026
Was macht ein Herrenhaidner denn in Rabenstein?
Mein Name ist Thomas Ranft,
ich wohne in Burgstädt/Herrenhaide, bin Mitglied der Ev.-Luth.-Landeskirche Sachsens,
glücklich verheiratet mit meiner Frau Kathrin, wir haben zwei erwachsene Kinder und zwei, bald drei, Enkelkinder.
Seit dem 01.12.2025 bin ich in der Kirchgemeinde St. Georg Rabenstein angestellt.
Ich freue mich sehr, als Friedhofsmitarbeiter und ab 01.02.2026 als Friedhofsleiter, die Friedhöfe Rabenstein und Rottluff
zu betreuen. Für mich ist die Arbeit auf dem Friedhof ein Dienst, den mir Gott
auf‘s Herz gelegt hat, und ich bin sehr dankbar, dass ich meine 14-jährige Berufserfahrung,
die ich im Friedhofsbereich sammeln konnte, jetzt hier einbringen darf.
Ich freue mich darauf, für die Menschen und Friedhofsbesucher begleitend und beratend da zu
sein, Neues zu gestalten, Bewährtes zu erhalten und neue Ideen einzubringen.
Ich wünsche uns, dass die Friedhöfe nicht nur ein Ort der Trauer, sondern zugleich ein Ort der Begegnung sind.
Herzliche Segensgrüße Ihr Thomas Ranft
Originalartikel mit Bild im St. Georg Kirchgemeindebote Februar/März 2026
Komfort-Zone für Kirchen-Bank-Besitzer
Als Kirchen-Bank-Besitzer–das sind wir alle, die sich jeweils am
Sonntag zum Gottesdienst bzw. auch zu anderen Gelegenheiten auf
den Bänken unserer Kirche niederlassen – begegnet uns seit 3. Advent durch die neuen
Kirchen-Bank-Auflagen eine neue Komfort-Zone im Kirchenschiff mit einer Haltbarkeitsgarantie
von 20 Jahren. Finanziert wurde der Komfort der neuen KirchenBankAuflagen
im Umfang von 9.000 € durch den Verein zur Förderung der St.-Georg-Kirche.
Vielen herzlichen Dank an den Verein!
Als Kirchenvorstand waren wir uns sicher, dass die verbleibende Summe von ca. 3.000 €
auch noch ihre Gegenfinanzierung durch diverse Bank-Besitzer finden wird.
Urlaub Pfarrer Martin Schanz
Die Vertretung übernimmt in diesen Zeiten Pfarrer Jens Märker aus Grüna-Mittelbach (Telefon: 844 99 26).
Offene Kirche–Wer macht mit?
An dieser Stelle soll es um eine besondere Einladung in unsere
schöne Rabensteiner Kirche und auch in unsere Kirchgemeinde
gehen. Ab Mai diesen Jahres bis September soll an jedem Dienstag
Nachmittag von 15–18 Uhr die Kirchentür geöffnet werden und die
Möglichkeit gegeben sein, sich in der Kirche umzuschauen, Zeit zur
Stille und zum Gebet zu finden, Kontakte zu knüpfen und
Informationen über unsere Gemeinde und über Veranstaltungen zu
erhalten. Dafür suchen wir Leute, die mithelfen, diese Aktion zu
unterstützen und in der Zeit der offenen Kirche Ansprechpartner sein
können. Zeitnah wird auch in der Kirche eine Liste ausliegen, wo
man sich für die einzelnen Dienste eintragen kann.
Bitte melden Sie sich/meldet Euch gern bei Pfarrer Schanz, im Pfarramt
oder auch bei Eva-Maria Leistner.
Weihnachten im Schuhkarton 2025
Liebe Gemeinde, liebe Rabensteiner, liebe Rottluffer,
Die Sammlung für Weihnachten im Schuhkarton war zum
Redaktionsschluß des Dezember-Georgsboten noch nicht ganz abgeschlossen.
Mit großer Freude kann ich nun berichten, 2025 sind 138 bunte
Schatzkistchen auf die Reise nach Osteuropa gegangen. 72 x für
Mädchen und 66 x für Jungen.
Vielen herzlichen Dank allen, die sich an der Geschenkaktion
beteiligt haben. Es waren wieder sehr schöne und liebevoll gepackte
Päckchen.
Danke auch der Helferin beim Durchsehen und Zukleben und meiner
Familie beim Transport nach Schönau!
Ihnen allen ein gesegnetes Jahr 2026.
Ihre Steffi Weise
Stauden für den kirchlichen Blumengarten gesucht
Seit etwa zwei Jahren haben wir ein kleines Stück Gartenland zum Blumengarten der Kirche umgestaltet. Ziel ist es, ein buntes Angebot an
Schnittblumen und Blühgehölzen zu entwickeln, die wir für die Kirche verwenden können, z. B. als Altarschmuck. Momentan sind noch einige Lücken in den Beetflächen zu füllen. Deshalb die Frage in die Gemeinde: Wer hat Blumenstauden oder auch blühende Ziergehölze übrig und möchte diese in gute Hände abgeben? Gern biete ich die Abholung der Pflanzen an. Auch ist reichlich Komposterde abzugeben. Die Erde, ideal zum Aufbessern von Garten- und Beetboden, müsste noch selbst gesiebt und selbst abgeholt
werden. Meldet euch bei Interesse bei der Kirchnerin Heike Neubert.
Kindergottesdienst, Mädelkreis und Jungschar suchen Verstärkung im Team
Um schon den Kleinsten in unserer Gemeinde eine Orientierung zu geben und sie altersgerecht an den Glauben heranzuführen, möchten wir regelmäßig Kindergottesdienst (sonntags 9.30 Uhr zum Gottesdienst) sowie Mädelkreis und Jungschar (montags 17.00 Uhr)
anbieten. Die Teams dieser drei Gemeindekreise suchen dringend Verstärkung.
Bei Interesse bitte im Pfarramt melden oder uns persönlich ansprechen.
Wir freuen uns auf Zuwachs.
Neue Untermieter in Brutkästen auf unserem Kirchenboden
Vögel, die in Gebäuden brüten, haben es seit vielen Jahren besonders schwer, da die Brutstätten infolge von Sanierungsmaßnahmen oft verschlossen werden. Deshalb liegt es uns sehr am Herzen, dass wir die vorhandenen Niststätten in unserer Kirche erhalten und so zum Artenschutz beitragen können. Unterstützt werden wir hierbei lange schon vom Ornithologen Dieter Kronbach. Jedes Jahr aufs Neue ist es spannend zu erleben, wer sich in den drei Brutkästen auf dem Dachboden unserer Kirche einnistet. Aktuell haben wir eine kleine Sensation bei uns. Ein Gänsesäger fand einen Brutkasten als geeignet und brütet momentan auf 12 Eiern. Daneben hat auch der Turmfalke Quartier bezogen mit einem Gelege von 5 Eiern. Bei der Bestandsaufnahme am 30.04.2025 hat Herr Kronbach auf dem Kirchturm des weiteren 10 Dohlen-Brutpaare mit insgesamt 39 Eiern und 4 Jungen kartiert. Wir hoffen, dass das Ausbrüten der Eier gelingt. Gerade beim Gänsesäger werden wir die Sache engmaschig überwachen. Dort ist dann von unserem Hausornithologen eine Umsetzung des Elternteils mit den geschlüpften Jungtieren an ein Gewässer geplant. Es bleibt spannend und wir werden berichten, wie es mit unseren Untermietern weiter geht.
Heike Neubert
Gänsesäger in der St.-Georg-Kirche Rabenstein
(Foto: Dieter Kronbach)
Baugeschehen
Seit April haben wir begonnen, die von der Gemeinde genutzten Bereiche im Pfarrhaus frei zu räumen und sind mit unserenVeranstaltungen ins Kantorat auf der Trützschlerstraße 9 umgezogen.
Gegenwärtig warten wir auf die denkmalschutzrechtliche Genehmigung, denn auch für die Innengestaltung hat die Denkmalpflege ihre Maßgaben und Vorstellungen. Dabei sollen die Bleiglasfenster vom Gemeindesaal unbedingt erhalten werden und auch die bisherige Bauart der Fenster. Wir werden die historischen Türen aufarbeiten und die Türgewände aus Porphyrtuff
von ihrem Anstrich mit Ölfarbe befreien. Weiterhin soll der Terrazzofußboden in den Flurbereichen erhalten bleiben. Gegenwärtig steht die Ausschreibung bei einigen Gewerken unmittelbar bevor. Wir haben als Gemeinde zahlreiche Vorbereitungsarbeiten zu erledigen: Im Flur- und Eingangsbereich muss loser Putz abgeschlagen werden, die schwarze Teerschicht auf den Ziegeln muss entfernt werden, um die Atmungsaktivität zu erhöhen, Tapeten im Eingangsbereich und im Gemeindesaal müssen abgeweicht und in der Küche der Fliesenspiegel abgehackt werden. Im Gemeindesaal können wir den Fußboden aufnehmen und ausschachten…
Es gibt also viel zu tun, und wir können fleißige Helfer sehr gut brauchen. Gern Samstagvormittag, 9-12 Uhr oder nach Absprache.
Für die Absprachen bzw. Koordination sind Michael Weise und Martin Schanz die geeigneten Ansprechpartner.